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Name: Hanako

Geburtsname: Honjou Sachiko

Bewahrername: The One Who Shines

Alter: 101 (Davon 21 Jahre wach)

Geboren: 25.03.1917 (Taisho 6)

Vampir seit: 1936 (Showa 11)

Größe: 1,56m

Sire: Andrew Stills

Spieler: Jasmin

Bewahrerfähigkeiten[]

Hanakos Bewahrerpatron

Geisterstimme (passiv)

Der Bewahrer hat ein Gespür dafür, ob sich ein Wächter des eigenen Rates in unmittelbarer Gefahr befindet. Diese Ahnung zeigt sich durch Visionen oder Träume.

Vertraute Essenz

Das Blut des Bewahrers nährt die durch Ritual verbundenen Wächter doppelt so viel BP wie getrunken werden.

Geistertanz

Der Bewahrer kann die Elementarkräfte eines Wächters wieder aufladen, wenn diese bereits benutzt wurden. Dafür muss der Bewahrer ein Ritual durchführen (Tanz, Lied oder Handbewegung).

2 x pro Kampf anwendbar.

Kosten: 1BP

Probe: wp:2 + Religion diff 7

1-3 Erfolge: Probe geschafft

ab 3 Erfolge gehen die zusätzlichen Erfolge als Würfel an den Wächter, dessen Fähigkeit reaktiviert wurde. Sie können für dessen Wurf als Bonus genutzt werden.

Attribute[]

Körperkraft: 2

Geschick: 4

Widerstandsfähigkeit: 2

Charisma: 4

Manipulation: 3

Erscheinungsbild: 3

Wahrnehmung: 2

Intelligenz: 2

Geistesschärfe: 2

Fähigkeiten:[]

Aufmerksamkeit: 1

Ausdruck: 2

Ausflüchte: 1

Ausweichen: 2

Einschüchtern: 2

Empathie: 3

Führungsqualitäten: 1

Sportlichkeit: 1

Szenekenntnis: 2

Etikette: 3

Handwerk: (Origami): 1

Heimlichkeit: 1

Vortrag: 1

Tanz: 3

Musik (Shamisen, Koto): 3

Linguistik: 2 (Englisch, Deutsch)

Nachforschungen: 1

Politik: 1

Religion: 1

Disziplinen[]

Präsenz: 3

Geschwindigkeit: 1

Beherrschung: 3

Vorteile[]

Essen&Trinken

Röte des Lebens

Nachteile[]

Beuteausschluss Kinder

Aberglaube

Eigenschaften[]

Gewissen: 3

Selbstbeherrschung: 4

Mut: 2

Menschlichkeit: 7

Willenskraft: 4

Blutpunkte: 12


Exp.: 3+4-7+3

Story[]

Maiko Hanako, geboren 1917 als Honjou Sachiko, war neun Jahre alt, als ihre Eltern sie an eine Okiya in Tokyo verkauften, da sie in der Wirtschaftskrise alles verloren hatten und nicht mehr wussten wie sie sich selbst, ihre älteste Tochter und den Sohn der noch ein Baby war durch einen weiteren Winter bringen sollten. 

Dabei war diese Wahl noch eine der glücklicheren, wie auch Hanako irgendwann erkannte als sie älter wurde. Sie arbeitete hart an ihren tänzerischen und musikalischen Fähigkeiten, was sie aber selbst als Maiko qualifizierte ältere Geishas ihrer Okiya zu wichtigen Treffen zu begleiten war leider weniger ihr musisches Talent, als ihr sprachliche Kompetenz. 

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Da Sachiko vor ihrem Eintritt in die Okiya bereits einige Jahre Schulbildung genossen hatte und ihr Sprachtalent auch in ihrer Ausbildung zur Geisha weiter gefördert wurde, war sie eine der wenigen Maikos die Deutsch und Englisch beherrschten und somit immer als Begleiterin mitgeschickt wurde, wenn eine der Geishas ihres Hauses gebeten wurde vor ausländischen Gästen zu tanzen. 

Mit 19 Jahren kam die Zeit in der Hanako sich langsam darauf einstellen musste selbst zu einer vollwertigen Geisha aufzusteigen, was bedeutete, dass ihre Okiya ihr nicht weiterhin den vollen Lebensunterhalt zahlen würde, wenn sie nicht selbst in der Lage wäre sich, ihre Kimonos, die Friseurbesuche und weitere lebenswichtige Dinge zu finanzieren.

Und ihr war durchaus bewusst, dass dies bedeutete sich auch gut mit den Kunden ihrer Kolleginnen zu stellen und zu versuchen in wenigstens einem ihrer Gäste einen zukünftigen Patron zu finden. 

Auf der anderen Seite löste diese Zeit erste existentielle Fragen aus, seit ihrer Ankunft in der Okiya. An dieses neue Leben hatte sie sich gewöhnt und es für sich angenommen, aber mit 19 sah sie ihren Zukunftsoptionen mit deutlich weniger Begeisterung entgegen als gedacht. 

Nicht, dass sie ihren Beruf nicht durchaus gern ausübte, aber ihr Leben lang nur danach schauen welchen wichtigen Kunden sie sich sichern müsste, Männern das antworten, was sich für eine gut ausgebildete Geisha geziemte, niemals mehr aus ihrem Ort herauskommen, bevor sie es geschafft hatte alle ihre Schulden zu zahlen und sie dank ihren Kunden genug Geld hätte um danach… was zu tun?  

Vielleicht würde sie auch in weiteren zehn Jahren einen ihrer Kunden geheiratet haben, wenn einer käme der sie gegen ihre Schulden auslösen wollte. Manche Geishas fanden so Ehemänner denen sie durchaus auch zugetan waren. Wer weiß, ob ihr Name sich bewahrheiten würde und ih in irgendeiner Form Glück widerfahren sollte.

Hanako ging in dieser Zeit noch viel häufiger zu Schreinen und Tempeln als zuvor schon, weil sie sich Hinweise in den verschiedensten Methoden der Zukunftsvorhersage erhoffte. Und eines Tages schien sich eine der Vorhersagen insoweit zu bewahrheiten, dass einer der ausländischen Gäste sie zu wiederholtem Male buchte. Und das ausgerechnet der gutaussehende Fremde, dessen exotisches Aussehen und eigentümliche Art sie fasziniert hatte. 

Hanako hoffte, dass sie ihn noch häufiger würde zu Gesicht bekommen, denn so einem Patron gegenüber wäre sie alles andere als abgeneigt. 

Als sich zwischen den beiden mehr als nur eine geschäftliche Beziehung abzeichnete, war Hanako ekstatisch. An dem Tag, an dem er anbot ihr eine neue Welt zu eröffnen und sie unsterblich zu machen, dachte sie nicht lange nach, bevor sie spontan ja sagte. Die Zeichen standen gut und der Mann der ihr gefiel wollte sie dauerhaft bei sich haben. Und vieles gab es nicht, was Hanako in ihrer alten Welt gehalten hätte. 

Einige Wochen lang waren sie so zusammen und wie versprochen hatte er sie herumgeführt, ihr Dinge gezeigt und erklärt, Hanako fühlte sich sicher, dass ihr Leben eine gute Wendung genommen hatte, auch wenn einiges sehr befremdlich für sie war. 

Die Dinge die ihr Spaß machten - wie Musik und Tanz - konnte sie weiterverfolgen und dafür waren einige neue Dinge dazugekommen, die alle mit ihrem Geliebten zu tun hatten. 

Dafür war sie willig in Zukunft auf die Sonne zu verzichten. 

Lange währte diese Zeit jedoch nicht, denn eines Tages hörte ihr Geliebter nicht auf zu trinken,  bis sie in einen dunklen Schlaf fiel. Als sie aus diesem erwachte und sich durch kühle Erde an die Luft gearbeitet hatte, wurde sie von lautem Feuerwerk begrüßt, aber nicht von ihrem Liebhaber. 

Von diesem fehlte nach den 80 Jahren die sie geschlafen hatte jede Spur.

Nach einigen kurzen Momenten der Verwirrung, sammelte sich Hanako und besann sich auf ihren Überlebenswillen und ihre Anpassungsfähigkeit. Schnell suchte sie sich Unterschlupf, organisierte sich neue Kleidung und Zugang zu einem öffentlichen Bad und verbrachte die kommenden Nächte damit sich in der neuen Zeit zurecht zu finden.

An einigen Stellen mit mehr, an anderen mit weniger Erfolg.

Aber zwei Jahre nach ihrem Aufwachen hatte Hanako wieder einen festen Wohnsitz in ihrem alten Viertel, glaubwürdige Papiere und ein modernes Telefon mit dem sie zumindest telefonieren konnte, wenn auch sonst nichts. 

Ihre Kunden wissen, dass sie nicht gerne Nachrichten schreibt und lieber direkt angerufen werden möchte. Und bitte nur abends, da sie tagsüber andere Verpflichtungen hat. 

Hanako modern.jpg

Aufträge für traditionelle Darbietungen der Geisha-Künste für Touristen kommen nur gelegentlich, aber da sie offen für alle möglichen Kunst- und Performanceprojekte ist, wird sie hin und wieder auch für Hintergrundacts bei Modenschauen, Cluberöffnungen oder Konzerte gebucht. Hanako ist alles Recht, sofern sie nur ab und zu mal die Dinge einsetzen kann, für die sie die Hälfte ihres Lebens gelernt hat. Und ihr Geld verdient sie ohnehin als Cabaretgirl in einem einschlägigen Hostessenclub. Dort servieren sich ihr die Männer freiwillig um mit ihr gegen Geld nach der Arbeit noch für eine Weile auf private Zimmer zu verschwinden. Die ideale Gelegenheit um sich regelmäßig Blut zu holen, gerade soviel dass es nicht auffällt. Es gibt genug Kunden und keine Eile, denn Hanako wird ihr Viertel nicht verlassen, bevor sie keinen Hinweis hat wo sonst sie nach ihrem Geliebten suchen könnte. 

Zur Sicherheit hat sie ihren alten Künstlernamen wieder angenommen, vielleicht findet ihr Liebster eines Tages ja auch per Zufall Hostess Hana, so wie er damals Maiko Hanako gefunden hat. 

In der Zwischenzeit begnügt sie sich damit zu überleben, die Augen nach ihm offen zu halten und regelmäßig kleine Wunschzettel und Ema in Tempeln und Schreinen in der Gegend zu hinterlassen. 

Sie traf während den Ereignissen von unmei no kagi auf den Rat von Tokyo.